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Zivildiener im Interview: „Anpacken, wo man gebraucht wird“

Lukas Liphart hat seinen Zivildienst im Integrationszentrum Neudau, einer Einsatzstelle der Lebenshilfe Hartberg, absolviert.

Lukas Liphart ist Zivildiener im Integrationszentrum Neudau der Lebenshilfe
Hartberg. Der gelernte Metalltechniker erzählt, warum er sich hier sofort wohlfühlte, wie er seine handwerklichen Fähigkeiten einbringen konnte und weshalb er die Zeit unbedingt weiterempfiehlt.

Lieber Lukas, bitte erzähl kurz über dich!

Mein Name ist Lukas Liphart und ich komme aus Wörth. Ich habe eine Lehre als Metalltechniker, also als Schlosser, gemacht. Nach der LAP bin ich zur Lebenshilfe
gekommen, um meinen Zivildienst zu machen.

Warum hast du dich für die Lebenshilfe entschieden?

Ich hab mir bei der Stellung das Bundesheer angeschaut – und das hat mich nicht angesprochen. Mehrere meiner Freunde haben ihren Zivildienst bei der Lebenshilfe gemacht. Sie haben über ihre Erfahrungen erzählt und dass sie die Zeit hier vermissen. Da hab ich mir gedacht: Das will ich auch machen.

Was hast du dir davor vom Zivildienst erwartet – und was hat dich überrascht?

Eigentlich hat mich überrascht, dass ich mich mit allen gleich so gut verstanden habe. Auch mit den Menschen mit Behinderung hat es sofort gut geklappt. Ab der ersten Woche haben wir schon richtig gut zusammengearbeitet.

Was sind denn deine Aufgaben als Zivildiener?

Im Frühdienst schalte ich den Geschirrspüler und die Kaffeemaschine ein und sperre das Haus auf. Dann helfe ich entweder beim Ausliefern von „Essen auf Rädern“, das wir hier anbieten, oder bin in der Küche im Einsatz. Und dann fallen noch alle möglichen Tätigkeiten an: etwas ins Wohnhaus bringen, einkaufen, etwas abholen und so weiter. Am Nachmittag machen wir die Bestellungen von Essen auf Rädern oder helfen in den Gruppen und unterstützen die Betreuer*innen.

Man hört, du bist auch beim Spazieren begeistert dabei?

Mir taugt das, wenn wir am Nachmittag etwas unternehmen und ich mit den Kund*innen und Betreuer*innen dabei bin.

Deine handwerklichen Talente sind hier schon aufgefallen.

Wenn es irgendetwas zum Reparieren gibt, bin ich oft gefragt (lacht). Ich habe schon einiges gerichtet und neu montiert. In der Wäscherei habe ich zum Beispiel einen Klapptisch montiert, damit die Arbeit leichter von der Hand geht. Ich greife halt an, wo ich gebraucht werde.

Nach dem Zivildienst willst du in deinen gelernten Beruf zurückkehren.

Ich habe noch genau zwei Wochen, dann beginne ich wieder in meiner alten Firma. Ich würde den Zivildienst auf alle Fälle weiterempfehlen. Das Arbeitsklima ist super und ich habe mich eigentlich immer auf die Arbeit gefreut.

 

Du suchst eine Zivildienst-Stelle, bei der du auch was Sinnvolles machst?

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Mehr Infos zum Zivildienst

Lebenshilfe Steiermark
Mariahilferplatz 5/1
8020 Graz